Die Pyrenäen

Von der Camargue steuern wir an Perpignan vorbei in Richtung der Pyrenäen. In der Vorbereitung haben wir etliche Offroad-Strecken aus dem Internet oder aus Beschreibungen von anderen Offroad-Reisenden herausgesucht und als Tracks in das Navigationssystem geladen. Die Strecken haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und führen durch die gesamten Pyrenäen. Frankreich und Spanien sind etwas toleranter, was das Fahren auf den Pisten betrifft. Im Grunde darf man alle Pisten, die breiter als 2 m sind, befahren. Wir schrauben uns in unzähligen Serpentinen bis auf über 2000 m und genießen die traumhaften Aussichten. Die Pyrenäen unterscheiden sich von der Vegetation und der Landschaft deutlich von den Alpen. Es gibt viele schöne Plätze, an den die frei lebenden Bart- und Gänsegeier beobachtet werden können. Dabei finden wir eine spektakuläre Aussicht nach der anderen.

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Südfrankreich – Camargue

Unsere erste größere Zwischenstation ist die Camargue in Südfrankreich. DIe Camargue gehört zur Provence und besteht aus Marschland (Schwemmland). Eine wunderschöne Landschaft die durch das Rhone-Delta bestimmt wird. Es gibt das berühmte Fleur de Sol, ein rotes Salz, dass hieraus dem Meer gewonnen wird.

In der Camargue gibt es sehr viele Naturschutzgebiete, von denen wir uns einige anschauen. In den Wiesen des Marschlandes sehen wir die typischen Wildpferde der Camargue und teilweise große Herden schwarzer Stiere. Der Stierkampf wird auch in Südfrankreich praktiziert, verläuft aber unblutig.

Das Essen in Frankreich ist meistens super. Gelegentlich auch mit Rindfleisch von den schwarzen Stieren, genannt Taureau.

Durch das Marschland und die Mischung aus Salz- und Süßwasser ergibt sich eine sehr spezielle Vegetation und eine reichhaltige Vogelwelt. Die Zugvögel kommen auf ihrem Weg von Nordeuropa nach Afrika hier vorbei.

In den Seen leben große Gruppen von rosa Flamingos, die sich von kleinen roten Krebsen ernähren. Daher haben sie auch ihre rosa Färbung.

Frankreich ist ein gutes Reiseland für Camper. Man darf überall stehen, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Natürlich nicht in den Naturschutzgebieten.

Wildpferde in der Camargue

Saline in der Camargue
Rosa Flamingos
Schwarze Stiere der Camargue
Am Mittelmeer
Auskuck mit Spektiv

Urlaub 2022

Der Urlaub hat begonnen. Diesmal eine Tour mit dem Land Cruiser. Wir sind Richtung Südfrankreich unterwegs und wollen über die Camargue in die Pyrenäen. Dort die fränzösische und die spanische Seite erkunden. Es soll tolle Offroadstrecken geben. Zunächst aber machen wir die erste Zwischenübernachtung in Saint-Hippolyte. Unsere Route könnt Ihr unter dem Menüpunkt “Unsere Spur“ verfolgen. Das Passwort ist noch unverändert. Um es nochmal zu bekommen, reicht eine Anfrage im Kommentar.

Der Federsee

Wir sind weitergezogen zum Federsee. Ein Naturschutzgebiet mit vielen Vogelarten. Barbara konnte einen Schwarm Stare beobachten und filmen. Es gibt einen Stellplatz direkt am See, den wir für heute Nacht nutzen.

An einem Illerstausee

Die Garage ist zu niedrig

Wir haben den Land Cruiser nun endgültig übernommen. Seine Heimat ist vorläufig Füssen, da wir dort eine einigermaßen passende Garage haben. Beim genauen Nachmessen stelle sich heraus, dass die Durchfahrt unter dem Garagentor exakt bei 2,17 m liegt. Der Toyota hat aber an seiner höchsten Stelle 2,26 m. Da ist Kreativität gefordert.

Wir lassen den Luftdruck der Reifen schrittweise an und messen nach, wann wir die notwendige Höhe erreicht haben. Am Ende war es dann knapp bei 0,8 bar hinten und 1,0 bar vorne. Barbara hat sich hinten auf den Stoßfänger gestellt und am Dach entlang gepeilt und ich bin vorsichtig hineingefahren. Da man mit dem niedrigen Luftdruck nicht rangieren soll, konnten wir gleich den eingebauten Kompressor zum Einsatz bringen und alle vier Reifen wieder auf 2,5 bar bringen.

Die ganze Aktion hat beim ersten Mal ca. 60 min gedauert. Beim nächsten Mal schaffen wir es sicher in der halben Zeit.

Die erste Übernachtung in unserem Land Cruiser

Am Samstag war es soweit. Wir konnten den Land Cruiser bei Knut in Pfeffenhausen abholen. Die Vorfreude war groß und wir haben schon mal alle möglichen Ausstattungen zusammen gesucht, um das Fahrzeug auch gleich richtig einzurichten.

Dann kam am Freitag der Anruf. Ein Fehler in der Elektronik, Der Fehler ist gefunden, aber es braucht noch mehr Zeit, bis alle Kabel wieder ordentlich verlegt sind. Wir haben uns dann entschieden, den Land Cruiser trotzdem abzuholen und ein Wochenende auszuprobieren. Dann kann er ja in der darauf folgenden Woche noch endgültig fertig gemacht werden.

Die Übergabe
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Casemaker bei der Arbeit

Der Casemaker-Ausbau zeigt erste Erfolge. Casemaker heißt die Ausbaumethode, weil die einzelnen Element als Kasten gebaut und dann kombiniert und auf die Grundplatte geschraubt werden.

Wir waren bei Knut in Pfeffenhausen, wo der Innenausbau gemacht wird. Mit der Arbeit von Knut sind wir bisher sehr zufrieden. Heute haben wir die Sitzpolster und Hängetaschen durch gesprochen. Noch fehlt einiges, aber wir können uns schon gut vorstellen, wie es wird.

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Ein Dach über dem Kopf

Gestern haben wir unser Buschtaxi aus Warendorf abgeholt. Die erste Ausbaustufe ist abgeschlossen. Der Land Cruiser hat ein Aufstelldach von Custom Campers bekommen. Das Dach verfügt über eine extra-große Fotoluke mit einem Solarpanel darauf. Die Bettkonstruktion ist sehr flexibel und ermöglich uns eine gute Sitzposition im Inneren, selbst bei geschlossenem Dach. Das Highlight für Barbara ist die Kombination der Dachluke mit dem Bett. Man kann nämlich auf dem Bett bequem sitzen, während man aus der Luke heraus die Rundumsicht genießt.

Links am Dach haben wir eine 270 Grad Markise und rechts ein Duschzelt. Dazu hat Custom Campers uns die Airlineschienen an beiden Seiten angebracht. Auf der Fahrerseite befinden sich die Sandbleche, die mit einer Klappvorrichtung zum Tisch umfunktioniert werden können. Soweit ist alles bestens gelungen.

Von hier ging das Fahrzeug direkt zur nächsten Station. Der Innenausbau erfolgt bei der Firma 4×4-Innenausbau in der Nähe von Landshut. Heute Vormittag haben wir die Möbel, Elektrik und sonstige Einbauten ausführlich mit Knut Hildebrandt durchgesprochen. Jetzt wird es wieder eine Weile dauern, bis dann die erste Tour mit Übernachtung dran ist.