16. August 2019
Hier nun der Bericht zum 14. August. Während ich schreibe sitzen wir am Flughafen Palangkaraya und warten auf unseren Flug nach Pangkalanbun.
Das Trecking am 14. begann früh am Morgen, damit es nicht so heiss ist (ha ha). Wir sind in der Erwartung, Gibbons und Orang Utans zu finden und vielleicht ein paar schöne Fotos zu machen. Der Regenwald hier ist Torfmoorwald. Es ist alles knochentrocken und wir merken richtig, wie dem Wald das Wasser fehlt.
Wir laufen auf einem Geflecht aus Ästen und Wurzeln. Durch die Trockenheit kommt man schwer vorwärts. Immer wieder brechen wir durch und stehen bis zum Knie im Geäst. Der Wald ist in Planquadrate eingeteilt und der Guide orientiert sich zusätzlich noch mit einem Navigationsgerät.
Ich habe drei schwere Objektive für die Orang Untans dabei. Ab und zu hören wir in der Entfernung die Gibbons rufen und es sind einige Makaken unterwegs. Nach 4 Stunden Trecking sind wir patschnass, aber so wie noch nie zuvor. Das Angebot für das Nachmittagstrecking schlagen wir aus und erholen uns lieber. Normalerweise ist am Nachmittag eine Bootstour zu einem See angesagt. Geht aber nicht, wegen Niedrigwasser.
Nach Einbruch der Dunkelheit machen wir noch einen Nachtmarsch auf der anderen Seite des Basecamps. Hier sind viele Bohlen ausgelegt, so dass es um einiges leichter geht. Wir finden Spinnen, eine Eule und am Ende des Weges sehen wir noch die frischen Spuren des Sunbear (Sonnenbär), der nur wenige Minuten vor uns da war. Nur die nachtaktiven Koboldmakis fanden wir nicht.
Später am Abend war noch einen Nebelparder in unserem Camp. Er wird mit dem Leoparden verglichen, ist aber kleiner.
Endlich konnte ich wieder Bilder empfangen , Die Spinne habe ich nicht entdecken können.Mein Internet geht im Moment nur manchmal.
Danke für die schönen Fotos. In der Hoffnung .das es euch gut geht , grüße ich euch aus der neuen Wohnung.