Ein langes Wochenende in der Toskana (25.5-29.5)

Das lange Wochenende wollten wir gut nutzen. Zunächst beobachten wir aufmerksam den Wetterbericht, um dann im letzten Moment zu entscheiden, in welche Richtung wir fahren. Als Alternativen haben wir die Toskana und das französische Jura (Dijon). Das Wetter spricht eindeutig für die Toskana. Da es doch eine längere Tour ist, starten wir gleich am Mittwoch Abend mit dem Bulli in den Süden. Vorher noch bunkern (Klamotten, Proviant, Wasser, Fahrräder) und dann geht es los. Unsere erste Station ist das Timmelsjoch.

Timmelsjoch
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Casemaker bei der Arbeit

Der Casemaker-Ausbau zeigt erste Erfolge. Casemaker heißt die Ausbaumethode, weil die einzelnen Element als Kasten gebaut und dann kombiniert und auf die Grundplatte geschraubt werden.

Wir waren bei Knut in Pfeffenhausen, wo der Innenausbau gemacht wird. Mit der Arbeit von Knut sind wir bisher sehr zufrieden. Heute haben wir die Sitzpolster und Hängetaschen durch gesprochen. Noch fehlt einiges, aber wir können uns schon gut vorstellen, wie es wird.

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Ein Dach über dem Kopf

Gestern haben wir unser Buschtaxi aus Warendorf abgeholt. Die erste Ausbaustufe ist abgeschlossen. Der Land Cruiser hat ein Aufstelldach von Custom Campers bekommen. Das Dach verfügt über eine extra-große Fotoluke mit einem Solarpanel darauf. Die Bettkonstruktion ist sehr flexibel und ermöglich uns eine gute Sitzposition im Inneren, selbst bei geschlossenem Dach. Das Highlight für Barbara ist die Kombination der Dachluke mit dem Bett. Man kann nämlich auf dem Bett bequem sitzen, während man aus der Luke heraus die Rundumsicht genießt.

Links am Dach haben wir eine 270 Grad Markise und rechts ein Duschzelt. Dazu hat Custom Campers uns die Airlineschienen an beiden Seiten angebracht. Auf der Fahrerseite befinden sich die Sandbleche, die mit einer Klappvorrichtung zum Tisch umfunktioniert werden können. Soweit ist alles bestens gelungen.

Von hier ging das Fahrzeug direkt zur nächsten Station. Der Innenausbau erfolgt bei der Firma 4×4-Innenausbau in der Nähe von Landshut. Heute Vormittag haben wir die Möbel, Elektrik und sonstige Einbauten ausführlich mit Knut Hildebrandt durchgesprochen. Jetzt wird es wieder eine Weile dauern, bis dann die erste Tour mit Übernachtung dran ist.

Das Projekt nimmt seinen Lauf

Heute haben wir den Land Cruiser in Warendorf bei Custom Campers abgeliefert und mit Ralf Hilwerling die Details für den Dachausbau durchgesprochen. Da gibt es viel zu bedenken, aber wir wurden gut beraten. Das Dach ist im Rohbau schon fertig und wir konnten die extra große Dachluke am Originaldach besprechen.

Unser Buschtaxi ist in Deutschland

Mittlerweile wurde unser Buschtaxi in Schwenningen geliefert. Jetzt sind allerdings noch die technischen Umrüstungen erforderlich.

Der Motor wird auf Euro 6 aufgerüstet und wir haben noch ein paar technische Extras mit bestellt. Bequeme langstreckentaugliche Sitze, Differentialsperren, Freilaufnaben, Tempomat, Unterbodenschutz, AT Reifen und eine Hohlraumversiegelung.

Hier ein paar Bilder, die Extrem-Fahrzeuge uns zur Verfügung gestellt hat:

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München 3 Grad und Schnee

Wir sind wieder angekommen. München empfängt uns mit jahreszeitlich typischem Wetter. Immerhin strahlt die Sonne über dem Schnee. Noch ein paar Stationen mit S- und U-Bahn, dann beginnt wieder die Eingewöhnung.

Der Flug war dominiert von Covid Tests und Covid Maßnahmen, bereichert von Menschen, die ihre Maske unter dem Kinn tragen und das Gedränge sind wir irgendwie auch nicht mehr gewöhnt.

Montag hat uns der Alltag zurück.

Alles hat ein Ende

Der Urlaub geht zu Ende und wir haben uns für die letzten Tage in Uganda im Precious Guest House am Botanischen Garten einquartiert. Der Land Cruiser ist schon ausgeräumt und die Koffer halbwegs gepackt. In der Nacht auf Samstag fliegen wir um 4,00 Uhr früh wieder ab. Heute haben wir das negative Ergebnis vom PCR Test erhalten. Das wird für den Rückflug benötigt.

Wir haben erreicht, was wir uns vornahmen und sind mit dem Urlaub in Uganda sehr zufrieden. Jetzt freuen wir uns auch wieder auf zu Hause!

Wir hoffen, dass der Blog für Euch Leser unterhaltsam war und ein paar Eindrücke aus diesem schönen Land vermitteln konnte. Vielleicht auch als Anregung, selber einmal Uganda zu besuchen. Hier ist man immer noch weit entfernt vom Massentourismus und kann viel erleben.

Wir freuen uns über Grüße im Kommentar.

Liebe Grüße von Barbara und Jürgen

Ein paar Schnappschüsse:

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Der Schuhschnabel

Ein sehr typischer Vogel für einige Feuchtgebiete in Uganda ist der Schuhschnabel. Es handelt sich um einen außergewöhnlichen Vogel mit prähistorischem Aussehen. Er ist sehr selten, da der Schuhschnabel nur alle 7 Jahre Nachwuchs haben kann. Die Weibchen werden 4,5 – 8 kg schwer und die Männchen bis zu 12 kg.

Es gibt in der Nähe von Entebbe das Mabamba Bay Wetland. Dort soll es Schuhschnäbel oder Shoebills geben. Wir erkundigen uns nach dem Weg und erfahren, dass der beste Weg, der mit der Fähre ist. Google Maps zeigt den Weg mit Fähre und die Strecke außen herum. Beides soll etwa eine Stunde dauern. Nach den Geschichten über die afrikanischen Fähren, entscheiden wir uns für die Straße. Nach über 2 Stunden treffen wir in Mabamba ein und wissen jetzt genau, warum uns die Fähre empfohlen wurde. Die Strecke war nicht schön zu fahren.

In Mabamba erwarten uns eine große Zahl von Booten und die entsprechenden Guides. Wir werden gleich angesprochen und können unkompliziert eine Tour vereinbaren. Hier sehen wir auch zum ersten Mal eine größere Anzahl von anderen Touristen.

Das Boot fährt gemütlich ins Sumpfgebiet und wir haben eine schöne Tour vor uns. Der Guide erzählt uns, dass er uns auch mit einem Boot in Entebbe abgeholt hätte. Wenn wir dass nur vorher gewusst hätten.

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