Land und Leute – ein Fazit

In Uganda treffen wir auf freundliche und aufgeschlossene Menschen. Sie sind sehr hilfsbereit, aber auch sehr neugierig. Wenn man irgendwo anhält, ist man sofort von einer Traube Menschen umringt. Sie wollen alles wissen oder etwas verkaufen oder einfach nur Hallo sagen. Es geht immer laut und bunt zu.

Wann immer wir auf Polizei, UWA Ranger oder andere Offizielle gestoßen sind, waren diese immer höflich und korrekt. Die Eintrittspreise in die Nationalparks sind nicht billig, aber auch nicht verhandelbar. Nur auf den Campsites kann man handeln und sollte auch nicht den ersten Preis bezahlen. Die Zimmer in den Lodges variieren sehr stark, da es hier auf Lage und Ausstattung ankommt.

Es gibt viele kleine Supermärkte in den Städten. Wenn man etwas Spezielles möchte und es gerade sieht, unbedingt sofort kaufen. Das kommt sonst vielleicht nicht mehr wieder, da das Angebot sehr unterschiedlich ist. Falls wir keine ausgiebige Mittagspause machen wollen, reicht auch schon mal eine Tüte Chips und ein paar Bananen.

Gemüse und Obst kaufen wir am Straßenrand. Das wird von Kleinfarmern im Eigenverkauf angeboten. Da sie keine Waagen haben, türmen sie kleine Gemüse- oder Obsthaufen auf und legen dafür dann dann einen Preis fest. Hier ist die Freude immer groß, wenn mal ein Tourist anhält und einkauft.

Die Verpflegung in den Lodges und Restaurants ist sehr ähnlich. Für uns gibt meistens Gemüse oder Fischfilet mit Reis oder Kartoffeln. Einfach aber geschmacklich gut und wir haben es bisher gut vertragen. Das Obst, Melonen, Ananas und Mango, ist frisch und köstlich.

Was wir auch schon erlebt haben, ist die Unterstützung bei Pannen. Da haben wir immer schnelle und passende Hilfe bekommen. Egal ob bei der kleinen Reparatur am Auto oder wenn wir aus dem Schlamm befreit werden. Kleine Geschenke sind dann mehr als angemessen. Selbst wenn man das Gefühl hat, man ist im Nirgendwo, kommt ganz schnell jemand um die Ecke. Uganda ist sehr dicht besiedelt und es gibt praktisch keine einsamen Gegenden.

Es geht sehr laut zu. Partymusik bis morgens um 6.00 Uhr kann da schon mal vorkommen. Aber dafür muss man die Toleranz mit bringen, wenn man Afrika direkt erleben will.

Die Straßen sind sehr unterschiedlich. Vom Autobahn-ähnlichen Ausbau bis zur Mopedstrecke findet man alles. Wir haben es reichlich ausgetestet. Es hilft auch nichts, wenn man unsere Ziele erreichen will, geht es eben auch mal über Stock und Stein. Ein passenden Fahrzeug für die Pisten und Offroadstrecken sollte man allerdings haben. Der Verkehr ist ganz gut organisiert, wenn man von den wilden Moped- und Busfahrern absieht.

Wir fühlen uns in Uganda sicher und lassen trotzdem Vorsicht walten. Wertsachen verschlossen halten oder mitnehmen. Das Auto wird immer abgeschlossen und wir passen auf uns gegenseitig auf.

Besonders vorsichtig muss man nachts auf den Campsites sein, da die Tiere der Nationalparks da durchlaufen. Wir haben schon Hippos und Warzenschweine erlebt. Löwen und Elefanten sollen aber auch vorkommen. Mit starken Taschenlampen kann man schauen, ob alles ok ist bzw. die Tiere laufen auch davon, wenn sie angeleuchtet werden. Diesmal haben wir auch eine Wärmebildkamera dabei, mit der man gut erkennen kann, was um einen herum passiert.


Unser größtes Problem ist die Stromversorgung. Wir haben nur die 12V Steckdose im Auto. In den Restaurants und Campsites ist die Stromversorgung meist mangelhaft. So nutzen wir jede Gelegenheit zum Laden. Aber es ist manchmal knapp.

Der größte Schatz von Uganda ist die Vielfalt der Landschaften mit Regenwald, Savanne und Sumpfgebieten in Kombination mit der unglaublichen Artenvielfalt, die wir sehr genießen. Nicht umsonst, nennt man Uganda die „Perle von Afrika“.

Eine Antwort auf „Land und Leute – ein Fazit“

  1. Hallo ihr Lieben ,vielen Dank für die schönen Berichte. Es ist bald so, als wär ich selber dort. Na,ja , die Straßen sind etwas gewöhnungsbedürftig,Vielleicht solltet ihr mal ein Motorrad probieren. Ach nein, bleibt lieber beim Auto. Ist doch etwas sicherer. Ich wünsche euch weiterhin alle Gute.
    L. G . aus der Heimat.

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