Sebangau – Punggu Alas

15. August 2019

Wir sind wieder zurück aus Punggu Alas. In den letzten Tagen hatten wir keinen Internetzugang und konnten uns nicht melden. Der Trip nach Punggu Alas war als entspannte Tour geplant, aber es kam anders. Doch davon später mehr. Zunächst haben wir per Auto mit Guide Yon und einem Fahrer die 3,5 h Autofahrt zu einer Bootsanlegestelle im einem Fluss zurückgelegt. Vorbei an brennenden Feldern und Mondlandschaften in Weiß ging es durch das Land.

Brennende Landschaft

An der Bootsanlegestelle gab es das Lunchpaket, dass wir vorher im Restaurant zusammengestellt hatten. Hühnchen, Fisch und Reis. Dazu viel Wasser.

Lunchpakete am Fluss
Touristin als Attraktion

Der Umstieg ins Boot war problemlos und der Fahrer versprach, uns in zwei Tagen wieder abzuholen. Nach ca. 40 min gemütlicher Fahrt in sengender Sonne, landeten wir an einem Seitenarm des Flusses. Hier sollte es mit kleineren Booten weitergehen.

Der Seitenarm war ein sogenannter Black River, also ein schwarzer mooriger Fluss! Hier erfuhren wir, dass der Moorfluss aufgrund der Trockenheit nicht genug Wasser führt. Weiter im Inneren würde es dann gehen.

Am Seitenarm
Niedrigwasser im Seitenarm
Also zu Fuß weiter

Also Gepäck auf die Schultern und Fußmarsch statt Bootsfahrt.

Ein paar Mal mussten wir den Blackriver queren, aber dann würden Brücken für uns gebaut.

Das ist normal alles unter Wasser

Nach langem Marsch durch die heisse Landschaft kamen wir dann erledigt am vereinbarten Treffpunkt an.

Grüße nach Hause
Ab hier konnte es wieder mit den Booten weiter gehen

Jeder mit seinem Gepäck im Schneidersitz in ein Boot und los.

Barbara voraus

Denkste! Der Fluss war so flach, dass ein normalen Fortkommen unmöglich war. Alle 50 m mussten die Boote über den Grund geschoben, der Propeller gereinigt oder das Steuer repariert werden. Zwischendurch ratlose Gesichter bei den indonesischen Bootsführern, Palaver, Reparatur und irgendwie die nächsten 100 m schaffen.

Steuer gebrochen
Schaffen wir es noch vor Dunkelheit?
Moorregenwald

Letztlich war es dann dunkel als wir im Basecamp ankamen. Das ist schon ein Spaß, mit solchen Booten im Dschungel nachts unterwegs zu sein. Aber dann ist ja alles gut gegangen. Nur waren wir inzwischen gerädert wie nach ein paar Stunden Zirkeltraining.

Geschafft!
Im Basecamp
Basecamp

Heute bin zu müde, um weiter zu schreiben. Morgen erzähle ich den Rest der Geschichte. Trecking im Regenwald, Nachtmarsch und wie es wieder raus ging.

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