Schimpansen in Kalinzu

Heute fahren wir nur ein kurzen Stück weiter durch die wunderschönen Kraterlandschaften nach Kalinzu. Hier erforscht eine japanische Forschungsgruppe das Verhalten der Schimpansen. Nachdem der Regenwald immer weniger wurde, kamen die Forscher auf die Idee, für andere Einnahmequellen zu sorgen. Die Idee des Schimpansentracking in Kalinzu war geboren. Die Einnahmen werden verwendet um den Regenwald zu schützen. Zudem haben natürlich auch einige Ranger und die Campsite durch den Tourismus Einnahmen.

Die Campsite ist sehr einfach und dicht an der Straße gelegen. Die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit. Wir hatten schon die Befürchtung, dass es nachts laut wird, aber rechtzeitig zum Schlafen hörte der Autoverkehr schlicht auf. Es gab zwar noch einen kräftigen Regenguß, aber damit können wir inzwischen umgehen.

Wir hatten auch gleich die Gelegenheit zum Schimpansentracking und haben sie auch, dank unserer Rangerin gefunden. Der Regenwald ist für die Jahreszeit sehr feucht, aber wir waren mit Stiefeln und Gamaschen gut ausgerüstet. Wir konnten zwei Schimpansen beobachten, wie sie laut nach ihren Artgenossen riefen. Aber die Antwort blieb aus.

Es traf noch einen Reisegruppe mit Zelten ein und die Campsite war bald gut bevölkert.

Zum Abend gab es selbst gekochten Gemüsereis mit Tomatensauce. Hat köstlich gescheckt. Ein Rest blieb noch für‘s Frühstück übrig. Kalinzu können wir für das Schimpansentracking sehr empfehlen.

Die Nacht haben wir dann gut verbracht und sind am Morgen in den NP Lake Mburo gefahren. Hier haben wir uns wieder für eine Campsite entschieden, die wir aus 2018 schon kannten. Diesmal fanden wir sie so vor, wie wir sie auch im Erinnerung hatten. Die Campsite liegt idyllisch direkt am See. Die ersten Pirschfahrten waren noch nicht so erfolgreich, da wir wieder mal vom Regen erwischt wurden.

Beim Zeltaufbau war schon das erste Flußpferd aus dem Wasser und hat uns aufmerksam beäugt. Barbara war gerade am anderen Ende vom Parkplatz und hat sich mit dem Hippo über die Laufwege verständigt.

Aber jetzt steht das Zelt und wir widmen uns dem Tilapiafillet. Für heute und morgen sind wir hier im Nationalpark und werden Silvester auch hier feiern. Feuerwerk gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.