Entebbe – Viktoriasee

Der Viktoriasee ist der größte See Afrikas und die Nummer drei auf der Welt. Man hat den Eindruck, an einem Meer zu stehen. So weit kommt mir der See vor. Das Ufer ist abwechslungsreich, von Strand zu Sumpf. Wir frühstücken früh, um dann in ein Sumpfgebiet namens Lutembe Wetlands zu fahren. Dort soll es ein Projekt der Gemeinde geben, dass Touren durch das Sumpfgebiet anbietet. Dabei sind sowohl Spaziergänge als auch Bootstouren möglich. Nach einer guten Stunde Fahrt stehen wir vor dem richtigen Gebäude. Nur leider wurde der Betrieb eingestellt und das Gebäude von einer Grundschule bezogen.

Auf unserem Navigationssystem sehen wir, dass es ein paar Kilometer weiter eine Anlage namens Lutembe Beach gibt. Also noch ein Stück weiter.

Lutembe Beach ist eine Ferienanlage für Übernachtungs- und Tagesgäste, die allerdings schon lange geschlossen ist und sicher länger keine Gäste gesehen hat. Alles ist ein wenig herunter gekommen. Trotzdem gibt es einige Personen, die mit Renovierungs- und Gartenarbeiten beschäftigt sind.

Nach einiger Diskussion mit einem der Gärtner, war es doch noch möglich, einen der Tourguides zu erreichen. Er kam einige Minuten später auf seinem Moped angebraust. Nachdem wir ihm erläuterten, was wir wollen, nämlich eine Bootstour durch das Sumpfgebiet, war dann alles schnell organisiert. Er winkte einem Jungen in einem äußerst wackeligen Boot zu, der dann auch schnell Richtung Ufer kam. Angesichts des Bootes befürchteten wir, dass das doch nicht klappt, aber es gab dann noch ein größeres stabiles Boot und einen kleinen Außenbordmotor, der hier gelagert wurde. Schnell war das Boot startklar und es ging los.

Die Tour wurde dann doch noch wunderschön und wir haben allerlei gesehen und fotografiert. Es ist typisch Afrika, dass es immer einen Weg gibt und alle bereit sind, zu improvisieren und etwas möglich zu machen.

Nach der Tour haben wir noch am Auto Essen und Kaffee gekocht und sind dann nach dem Essen wieder zufrieden nach Entebbe zurück gefahren.

Zur Bootstour lassen wir einfach die Bilder sprechen:

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